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Sichern Sie Ihr Haus und Ihre Werte
Auch hier
zählt wie so oft, Vorbeugen ist besser als das Nachsehen haben.
Lassen Sie sich beraten, was für Ihre Bedürfnisse sinnvoll ist und was nicht.
Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps, Richtlinien und Anregungen
Vier
Vorurteile:
,,Bei mir ist nichts zu holen!"
- Falsch.
Fast jeder unterschätzt seine Werte und kaum ein Einbrecher weiß vorher, ob es
sich für ihn lohnt.
"Wer bei mir einbrechen will, schafft es sowieso"
- Falsch. Die wenigsten Einbrecher sind gut ausgerüstete Profis. Jeder
dritte Einbruch bleibt, dank guter mechanischer Sicherungen, im Versuch stecken.
"Ich bin ja versichert, bekomme alles ersetzt"
- Falsch. Viele Einbruchgeschädigte waren unterversichert, wie sie hinterher
feststellen mussten. Versicherungen regeln auch nur materielle Schäden. Ideelle
Werte sind nicht zu ersetzen.
"Einbrecher kommen nachts, da bin ich zu Hause"
- Falsch. Einbrecher kommen lieber tagsüber, und zwar zwischen 9.00 und
15.00 Uhr, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist.
Sicherheit ist keine Nebensache!
Es sind gerade die Nebeneingänge zum Haus, zur Wohnung oder zum Gartenhaus,
die wenn sich selbst überlassen, schnell zur Sicherheitslücke werden. Dann
sollte man zur eigenen Sicherheit konsequent vorbeugen.
Türen gegen Einbruch sichern
Kaum zu glauben, aber viele Einbrecher kommen durch die Haustür an ihr Ziel,
weil diese oftmals nicht genügend gesichert ist. Türrahmen, Türblätter,
Türbänder sowie Schlösser und Schließbleche müssen besondere
Sicherheitsanforderungen erfüllen. Auch bei kurzer Abwesenheit sollten Türen
abgeschlossen werden. Das gilt für alle Außen- und Wohnungstüren, in die im
übrigen schwer zu knackende Schlösser gehören. Für Schließzylinder und gegen
Abschrauben gesicherte Beschläge gibt es Mindestanforderungen.
Damit sich die Tür im Schloßbereich nicht so leicht aufbrechen lässt, ist ein
massives, mit langen Schrauben fest im Mauerwerk verankertes Schließblech
erforderlich. Auch Hintergreifhaken oder -zapfen verhindern ein zu leichtes
Aufhebeln.
Sperrbügel und Sperrketten dienen zwar nicht als Einbruchsicherung, sollten
jedoch stets vorgelegt sein, um zu verhindern, dass ungebetener Besuch eine
spaltbreit geöffnete Tür vollständig aufstößt. Die Kripo empfiehlt
Kastenriegelschlösser mit Sperrbügeln.
Fenster nachrüsten
Zur Nachrüstung von Fenstern eignen sich abschließbare Verriegelungen, die
Fensterflügel und Rahmen solide miteinander verbinden.
Abschließbare Griffe bzw. Kipphebelgriffe nützen nur zusammen mit einer soliden
Verriegelung.
Einbrecher zerschlagen nur selten Verglasungen zum Durchstieg, wenn sie ein
Fenster nicht aufbekommen. Sie scheuen Zeitaufwand, Lärm und Verletzungsgefahr.
Kellerfenster nicht vergessen !
Kellerfenster und Lichtschächte gehören zu den bevorzugten Einstiegsbereichen
von Ganoven. Am besten sichert man Kellerfenster von innen, durch stabile
Stahlblechblenden oder durch Gitter. Lichtschächte über dem Kellerfenster
sollten mit engmaschigen, stabilen Gitterrosten abgedeckt sein.
Wenn der Lichtschacht auch als Notausstieg vorgesehen ist, nimmt man eine von
innen manuell lösbare Rostsicherung. |